Laptopbattle-Mannheim 2007: die Künstler!

Ingo Koch aka. Spleen, Mannheim: am Anfang war die Groovebox.


Bild von Ingo Koch »Ingo Koch, aka. Spleen, beschäftigt sich seit seinem 18. Lebensjahr intensiv mit elektronischer Musik.
   Die mitreißenden und intelligent produzierten Drum & Bass Tracks der Jahre 1997/98 weckten in ihm das Verlangen, sich näher mit der Musikproduktion mit Hardware zu beschäftigen.
   Erst 2006 ließ er sich jedoch auch auf Softwaresynthesizer und Sequencer ein. Ergebnis: Jetzt präsentiert er sein Repertoire live am Laptop.
   Mittlerweile produziert Spleen gefühlvolle, trancige und minimale House-Sounds, die sich nicht scheuen, auch mal die Säge oder ein Arpeggio auszupacken, um den Hörer auch auf dem heimischen Sofa mitzureißen.«

Ingo Gabriel, Berlin: the Jazz student.


Bild von Ingo Gabriel »Als Jazz-Trompeter ausgebildet, produziert Ingo Gabriel harmonisch wie rhythmisch und melodisch ausgeklügelte Klangwelten, deren Einflüsse von Drum & Bass bis Jazz reichen.
   Auftritte werden sowohl als Solo-Live-Act,wie auch in Combo-Formation (Diffusion Orchestra) bestritten.
   Der Vollblutinstrumentalist, der sonst seine Tracks mit der Trompete verfeinert und auch live nie ohne sie anzutreffen ist, wird zeigen, dass er auch das Instrument Laptop beherrscht.
   Seine Homepage: http://www.IngoGabriel.com/«

Alexander Link aka. ALX, Mannheim: vom Tracker zu Reason.


Bild von Alexander Link »Schon im Alter von 10 Jahren ließ sich Alexander Link Anfang der 90er von elektronischer Musik gefangen nehmen, als er mit Titeln wie 'Das Boot' in Kontakt kam.
   Fasziniert von ersten Trackern auf dem Amiga und später auf dem PC, erkannte er das Potenzial von Computern in der Musikproduktion. Die immer weiter steigende Leistung ermöglicht heutzutage die Synthese und Bearbeitung von Sound in Echtzeit und in einer Qualität, die an teure Hardware herankommt.
   So hat Alexander Link unter dem Namen ALX bis heute über 100 Lieder mit 'Reason' produziert und frei zugänglich auf seiner Website www.alx-music.de veröffentlicht.«

zenEdikt, Karlsruhe: Ableton Live Clicker.


Bild von Benedikt Boss »zenEdikts Wege führen ihn durch die endlosen Pfade der Soundwaves und intergalaktischen Bässe.
   Mit seiner Hingabe zu rauhen Klängen bewegen sich seine Produktionen dabei im basslastigen Genre wie Drum & Bass oder auch Dubstep.
   Die Gesamtheit der Musik findet sich schlussendlich im Zen wieder; somit kann sich zenEdikt nicht auf ein Musikrichtung festlegen.«

Benny Matten aka. c'mon scum, Heidelberg: Ableton Live.


Bild von Benjamin Matten »c'mon scum hat sich den Virus elektronischer Musik ganz zu Beginn der Techno-Bewegung zugezogen.
   Ziemlich bald begann er mit Trackern auf dem Atari zu experimentieren. Richtig losgelegt hat er mit seinem 386er und Fasttracker II und später Jeskola Buzz.
   Inzwischen ist er bei Reason und Ableton Live angekommen. Stilmäßig stetig schwankend hat er sowohl melodische Ambient Tracks als auch klassischen Techno im Programm.«

Stefan Müller aka. Hollaender, Mannheim: Ableton Live.


Bild von Stefan Müer »Hollaender ist das Pseydonym für Stefan Müller, der 1992 seine erste VÖ auf Generator Records rausbrachte und seitdem als Musiker und Produzent tätig ist. Nach einer ausgiebigen Live-Act Phase von 1994 bis 1998 mit dem Techno Act "Alien Factory" konzentrierte er sich zusammen mit seinem Kollegen Hendrik Wilhelms ausschließlich auf das Produzieren eigener Künstler und Auftragsproduktionen im eigenen Studio "Toolbox Music".
   Nach vielen Jahren als Tontechniker und Produzent kehrt Stefan aka. Hollaender nun wieder zu seinen elektronischen Wurzeln zurück. Seit Mai 2007 arbeitet er mit Ableton LIVE und schraubt momentan an seinem Live-Set, mit dem er spätestens Ende des Jahres an den Start gehen wird.
   "Music was my first love and it will be my last"«

René Hanel aka. sabian, Ditzingen: Ableton Live.


Bild von René Hanel »Seine musikalische Laufbahn begann im Alter von 14 Jahren mit Klavierunterricht. Geprägt wurde er damals stark von Jazz- und Blueseinflüssen, die den Grundstein für sein heute improvisatorisches und verbindendes Musikverständnis legten. Drei Jahre später begann er mit seinen eigenen hard- und softwarebasierten Musikproduktionen, stürzte sich dabei vor allem auf die Stilrichtung Drum & Bass.
   Eine Sängerin bildet seit einigen Jahren einen festen Bestandteil wodurch das einstige Soloprojekt sabian zu einem Zweierprojekt gewachsen ist. Neue Stile ergänzen das Portfolio. Downbeat, Electro und TripHop stehen neben Drum & Bass auf dem Programm.
   Stets daran interessiert, der Musik eine gewisse „Tiefe” zu verleihen, steht der Name sabian heute für ein Duo, das die Musik als Ausdrucksmittel der Gegenwärtigkeit und Festhalten von Emotionen betrachtet.
    Latest release of sabian

Stefan Hurst aka. Wetware, Stutensee: Ableton Live.


Bild von Stefan Hurst »Wetware wurde musikalisch hauptsächlich von zwei Einflüssen geprägt: der Sound des Breakdance, welcher ihn über Afrika Bambaataa zu Kraftwerk brachte, sowie der völlig künstliche und irre Plastiksound der TB-303 des Acidhouse der späten 80er.
   Auf seinem Amiga und dem Protracker und dem FutureComposer als Software, fing Stefan schon in den frühen 90ern an elektronische Musik zu komponieren.
   Seit 2003 tritt Wetware gelegentlich mit reinen Hardware-Livesets auf (MPC, Acidlab und Co.). Sein Stil bewegt sich dabei hierbei immer irgendwo zwischen Acid, House und Electro. Der Laptopbattle ist für ihn ein Sprung ins kalte Wasser, da er erst seit ca. zwei Wochen mit Ableton Live arbeitet.«

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